Microstrom-Therapie
Mikrostrom und das körpereigene elektrische Feld
Alle gesunden Zellen weisen neben den anatomischen Strukturen auch ein elektrisches Kraftfeld auf. Dieses elektrische Feld wird hauptsächlich vom Elektronen- und Protonenfluss gesteuert. Alle Lebensprozesse, nicht nur beim Menschen, sind abhängig von diesem Elektronen- und Protonenfluss ziwschen Atomen und Molekülen. Gesundheit steht für einen harmonischen Elektronenfluss, denn das bedeutet auch einen harmonischen Energie- und Informationsfluss. Ohne diese Grundlagen kann kein Leben existieren. Ohne die Biophysik geht es nicht! Das Leben nur biochemisch zu erklären gelingt einfach nicht!
Bei einer Zellzerstörung kommt es zum Stop dieses Energieflusses, bei einer Belastung mit Giftstoffen kommt es typischerweise zu einer Blockierung der Energie- und Informationsgewinnung und auch zu einer Blockierung des Transportes an den Membranen (z.B. Zell- oder Mitochondrienmembran). Im erkrankten Gewebe sinkt die Energieladung der Zellen stark ab, ab einem bestimmten Wert ist die Zelle nicht mehr überlebensfähig.
Bei der Mikrostromtherapie werden die Stromstärken eingesetzt, die in einem gesunden Körper vorherrschen. Andere Therapieverfahren wie TENS (transcutane Elektro-Nervenstimulation) oder Reizstrom setzen dagegen viel höhere Stromstärken ein, wobei die physiologischen Stoffwechselprozesse unterdrückt bzw. zerstört werden. Die Mikrostromtherapie ist dagegen anders und folgt dabei dem s.g. Arndt-Schultz-Gesetz:
„Schwache Reize fachen die Lebenstätigkeit an, mittelstarke Reize fördern sie, starke hemmen sie, stärkste heben sie auf.“
Diese körpereigenen Ströme greifen wirksam in die gestörte Zellregulation ein und führen zu nachweisbaren positiven Effekten:
Deutliche Steigerung der Eiweißsynthese zur Reparatur um bis zu 70%
Deutlicher Anstieg der ATP-Synthese, mehr "Energie", um bis zu 500%
Verbesserte energieverbrauchende Transportprozesse in die Zelle um bis zu 40 %
Der biologische Stimulierungseffekt durch Mikrostrom beginnt dort, wo der körpereigene elektrische Strom versagt.
Anwendungsgebiete
Es spielt praktisch keine Rolle, welche Erkrankungen vorliegen. Ausschlaggebend für den Einsatz und den Erfolg der Mirkostromtherapie ist die Art des Energieverlustes der Zellen/des Gewebes. Die Mikrostromtherapie ist nahezu nebenwirkungsfrei. In unserer Praxis wird die Mikrostromtherapie als begleitendes ("adjuvantes) Verfahren besonders eingesetzt bei allen Arten von Schmerzen, zur Entsäuerung des Bindegewebes und zur Steigerung der Energiebildung (ATP) sowie der Mitochondrienfunktion.
Folgende Krankheitsbilder stellen eine eigene therapeutische Definition für die Mikrostromtherapie dar:
Orthopädie - Chirurgie Wundheilung, Infekte, Frakturen, dystrophische Syndrome wie versteifte Schulter, Kapsel-Bandverletzungen, Sehnenbeschwerden, Arthrosen, Fibromyalgie, Wirbelsäulensyndrome, Durchblutungsstörungen, Lymphabflussstörungen, postoperative Regeneration, Muskelverletzungen, Blutergüsse, Überlastungssyndrome
Plastische Chirurgie - Dermatologie Akne, Aknenarben, Problemhaut, unreine Haut, Rötungen, rote Äderchen, Narben, Lichtschäden, irritierte und gereizte Haut, Faltenbehandlung, Z.n. Operationen, Gewebsstraffung, Cellulitebehandlung, Anregung des Lymphflusses, Stärkung des kollagenen Bindegewebes, chronisch-offene Wunden (Ulcus cruris)
Zahnmedizin Parodontitis, Gingivitis, Zahnlockerung, nach Operationen (Zahnextraktionen), Implantologie (Einheilung - Entzündung), Zahnprophylaxe, postoperative Schwellungen, Kiefergelenksarthrose
Anästhesie - Neurologie Schmerztherapie (akut, chronisch, postoperativ), Wirbelsäulensyndrome, Kopfschmerzen, Migräne, Neuralgien - Nervenschmerzen
Akupunktur Elektroakupunktur, Triggerpunkttherapie, Meridiantherapie, Behandlung nach Voll
Innere Medizin Magenentzündungen, Darmentzündungen
Sport Muskelregeneration, Gelenkschmerzen, Sehnen-Kapselschmerzen, Bllutergüsse, Prellungen, Leistungssteigerung
Behandlungsdauer
Es gibt verschiedene Programme für die unterschiedlichen symptome bzw. Erkrankungen, und die Behandlungsdauer varriert zwischen 20 und 60 Minuten. Meisten werden 5 bis 15 Anwendungen in meist kurzer Reihenfolge gegeben (z.B. tgl. oder alle zwei Tage).
Schmerztherapie mit Mikrostrom
Patienten mit chronischen, aber auch mit akuten Schmerzen können nun auch auf die Mikrostromtherapie hoffen. Über zwei Elektroden werden schwache Stromimpulse durch die schmerzende Region geleitet. Diese Impulse beeinflussen den Energiestoffwechsel und können die Schmerz auslösenden Mechanismen sehr schnell beseitigen sowie die Schmerzempfindung im Gehirn beeinflussen.




