Darmtherapie
In den ersten Lebensjahren entwickelt sich im Darm des Menschen ein ungeheuer komplexes, vernetztes und ebenso dynamisches mikrobielles Mikrosystem (Darmflora).
Schon im Geburtskanal wird der Darm des Neugeborenen mit Bakterien aus einer hoffentlich gesunden Vaginalflora der Mutter "versorgt". Besitzt der Mensch schätzungsweise 10 hoch 13 Zellen im gesamten Organismus, sind es in unserem Darm 10 hoch 14 Mikroorganismen (100.000.000.000.000= 100 Billiarden!) und damit mindestens zehn mal so viele Mirkoorganismen im Darm wie wir Körperzellen besitzen.
Prä- und Probiotika
Die Gabe von Prä- bzw. Probiotika gehört zu den effektivsten und wichtigsten Therapien im Rahmen des Cellsybiosistherapiekonzeptes. Darauf wird nur in den wenigsten Fällen wirklich verzichtet werden können. Die im Konzept empfohlenen Präparate haben eine Mindestanzahl von einer Milliarde Keime je Gramm oder Mililiter (10 hoch 9) sowie 30 unterschiedliche Bakterienstämme. Die Aufnahme der Bakterienstämme sollte täglich ein- oder besser mehrfach erfolgen und mindestens 1 - 2 Jahre durchgeführt werden.
Probiotika haben vielfältige positive Wirkungen auf den menschlichen Organismus, z.B.:
Aufbau einer gesunden Darmflora
Abdichten der Darmschleimhaut. Damit können krankmachende Bakterien nicht so einfach in den Organismus gelangen
Verminderung der Durchlässigkeit der Darmschleimhaut ("leaky gut syndrom")
Reduzierung entzündlicher Erkrankungen (z.B. rheumatoide Arthritis u.a.m.)
Reduzierung von Darm- bzw. Vaginalpilzerkrankungen
Prävention und Therapie von Darmausstülpungen (Divertikulose, Divertikulitis)
deutliche Verbesserung beim sog. Reizdarmsyndrom
Senkung des Cholesterinspiegels
Verminderung von Durchfallerkrankungen (z.B. durch Antibiotika- oder Chemotherapie)
Verbesserung von Allergien und Autoimmunerkrankungen
Verbesserung der Darmfunktion, Reduzierung von Obstipation, Verbesserung der Motilität des Darms
Geringere Gasbildung (Flatulenz)
Verminderung der Symptome bei Milchzuckerintoleranz (Laktoseintoleranz)
Vermindung der Gefahr einer Dickdarmkrebsentstehung
Verzögerung von Alterungsprozessen
Verbesserung von Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis)
Schutz vor Osteoporose durch verbesserte Aufnahme wichtiger Stoffe im Darm




