Lexikon
| Akupunktur |
Die Akupunktur das hierzulande bekannteste Behandlungskonzept aus der Traditionellen chinesischen Medizin.
Es sind heute hunderte Akupunkturpunkte bekannt, die entlang von Meridianen auf der Haut angeordnet sind und die mit verschiedenen Techniken behandelt werden. Als Meridiane bezeichnet man die Energiebahnen, in denen die Lebensenergie Qi des Körpers fließt (siehe auch Traditionelle Chinesische Medizin).
Die bekanntesten Formen der Akupunktur sind:
Nadelakupunktur
Moxibustion
Laserakupunktur
Akupunktur hat sich bewährt bei:
schmerzhaften Erkrankungen wie Arthritis, Rücken- und Knieschmerzen, Rheuma
Allergien
Angina pectoris
Asthma
Bronchitis
Dickdarmentzündungen
Verdauungsstörungen
Schlaflosigkeit und Müdigkeit
Bei der Nadelakupunktur werden sterilisierte Einweg-Metallnadeln verwendet, mit denen die jeweiligen Akupunkturpunkte stimuliert werden. Die dünnen Nadeln lösen so Blockierungen und lindern Schmerzen.
Die Akupunktur zeichnet sich aufgrund des Verzichts auf Medikamente und bei sachgemäßer Anwendung durch ihre geringen Nebenwirkungen aus. Auftretendes Schwere-, Hitze-, Taubheits- und Kribbelempfinden deuten auf die richtige Positionierung der Nadeln hin und zeigen die lösende Wirkung auf die Energieströme in den Meridianen.
Selbst die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt die Akupunktur für etwa 80 Indikationen als Therapie der Wahl.
Eine besonders wichtige Unterform der Akupunktur ist die Ohrakupunktur.
| Allergie |
Wenn das Immunsystem durcheinander gerät und harmlose Stoffe wie z. B. Pollen und Lebensmittelbestandteile als Gefahr ansieht, wehrt sich der Körper dagegen und bildet Immunogloboline. Durch die starke Ausschüttung von Histamin kommt es zu einer Reizung der Schleimhäute und der Haut, was zu Juckreiz, Ekzemen, Niesen, Husten und anderen Allergie-Symptomen führt. Die Ursachen für Allergien sind nicht vollständig erforscht, teilweise lassen sich Lebensmittelunverträglichkeiten jedoch auf eine gestörte Darmflora oder Vitaminmangel zurückführen. In unserer Praxis bieten wir naturheilkundliche Methoden (Akupuntur, Vitaminaufbaukuren) an, die allein oder in Kombination mit schulmedizinischen Therapien und Medikamenten angewendet werden können.
| Bioimpedanzanalyse / Bioimpedanzmessung |
Mit der Methode der Bioimpendanzmessung lässt sich darstellen, wie das Gewicht auf die verschiedenen Körperkomponenten (Fett, Muskelmasse, Körperwasser) verteilt ist und wie Ihr momentaner Ernährungsindex ist. Der Ernährungsindex ist ein Ausdruck für die Spannung der Membran in der Muskelzelle. Bei geringer Spannung in der Membran der Zelle sind die Körperzellen nicht ausreichend ernährt. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, die Beschwerden durch optimale Ernährung zu regulieren. Sollte aus dem BIA hervorgehen, dass Sie z.B. eine zu geringe Muskelmasse haben, empfehle ich Ihnen ein muskelaufbauendes Programm, welches eine Kombination aus der richtigen Ernährung und entsprechender Bewegung beinhaltet. Die BIA Messung und eine Analyse der Messwerte zeigt Ihnen im Verlauf des Gewichtsabnahmeprozesses, ob Sie tatsächlich Fettgewebe abbauen, oder ob ein Muskelabbau besteht. Das ist eine der Ursachen für den so genannten „Jojo-Effekt“ nach Blitzdiäten. Es wird individuell und genau auf Sie abgestimmt berechnet wie viel Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße Sie pro Mahlzeit benötigen, um Ihr Gewicht erfolgreich und langfristig zu reduzieren oder um Ihren Ernährungszustand zu verbessern.
| Cellsymbiosistherapie |
Die Cellsymbiosistherapie geht aus langjähriger Forschung von Dr. Kramer hervor. Die Theorie dahinter besagt, dass im Falle vieler chronischer Erkrankungen die Energiegewinnung in den Mitochondrien der menschlichen Zellen gestört ist. Die Ursache dafür liegt in einem Vitamin- und Nährstoffmangel und kann zu chronischen Erkrankungen wie Burn-out, Reizdarm, Heuschnupfen, Allergien, Asthma, Neurodermitis, Krebs, Bluthochdruck, Rheuma, etc. führen. Verabreicht wird ein Mix aus Vitaminen, Aminosäuren, Enzymen über Tabletten oder Infusionen. Die Abstimmung der verabreichten Mittel erfolgt auf der Grundlage einer Blutanalyse.
| Chelat-Therapie (Schwermetallausleitung) |
Die Chelat-Therapie ist wissenschaftlich belegt in der Therapie bzw. Ausleitung von Schwermetallvergiftungen.
Wirkungsweise
Der Hauptwirkstoff der klassischen Chelat-Therapie ist die synthetische Aminosäure Namens EDTA.
Diese ist in der Lage an Schwermetalle wie z.B. Blei anzukoppeln. Die Ausscheidung aus dem Organismus erfolgt im wesentlichen über die Nieren (Urin).
Beste Einsatzgebiete
Entgiftung von Schwermetallen Behandlung von Krankheiten und Störungen die durch Schwermetallvergiftungen verursacht oder mit begünstigt werden.
Weitere Wirkungen
Die Chelat-Therapie ist eine komplementäre Behandlung bei Arteriosklerose und deren Folgeerkrankungen wie Durchblutungsstörungen, erhöhtem Cholesterinwerten, erhöhtem Blutdruck und allen Erkrankungen, die mit vermehrter freier Radikalbildung einhergehen.
Die Chelat-Therapie ist ein ambulantes Heilverfahren. Dabei werden im Körper über Infusionen der Wirkstoff EDTA als Chelatbildner und zusätzlich Mineralstoffe und Vitamine zugeführt. EDTA bindet neben Schwermetallen wie Quecksilber und Blei auch Mineralien wie Kalzium und scheidet diese intensiv über die Nieren aus. EDTA verhindert die Produktion von freien Radikalen, indem die dazu notwendigen metallischen Katalysatoren gebunden und ausgeschieden werden. Dadurch wird die Arteriosklerose aufgehalten, die Zellfunktion wiederhergestellt und die Kalziumüberladung im Organismus abgebaut. Das an Eiweiß gebundene Kalzium bleibt vom EDTA unbehelligt. Es kann daher zu keiner Knochenentkalkung kommen.
Die Chelat-Therapie wird überall in der Welt praktiziert und ist jetzt auch zunehmend in Deutschland verbreitet.
Durchführung
Je nach Alter und Risiko werden rund 10 - 20 Infusionen durchgeführt. Eine Infusion dauert ca. 3-4 Stunden und kann 1-2 mal pro Woche durchgeführt werden. Die Chelat-Therapie sollte mit einer mineralstoffreichen Vollwerternährung einhergehen. Durch eine gründliche ärztliche Untersuchung mit vorheriger Blut- und Urinanalyse ist eine optimale Kontrolle gewährleistet. Die Chelat-Therapie wird nur von spezialisierten Fachleuten durchgeführt. Sie ist mit vielen anderen Therapieformen kombinierbar und auch mit der Gabe von blutverdünnenden Medikamenten vereinbar. Sie kann als Basis jeglicher Anti-Aging-Medizin dienen.
| Chronische Beschwerden |
Chronische Beschwerden, Schmerzen und Erkrankungen sind durch ihre langsame fortschreitende Entwicklung charakterisiert oder erstrecken sich über einen langen Zeitraum. Eine chronische Erkrankung und Beschwerden können auch akute Komponenten aufweisen, bei denen sich das Beschwerdebild kurzzeitig verschlechtert. Wiederkehrende Schmerzen, Entzündungen und Atemwegserkrankungen können ebenfalls chronischer Natur sein.
| Darmflora |
Der Darm des Menschen enthält eine Vielzahl von Mikroorganismen, die für viele Prozesse in der Verdauung, dem Immunsystem und dem restlichen Körper von entscheidender Bedeutung sind.Neben der Unterstützung von Verdauungsvorgängen umfasst dies eine Anregung des Immunsystems und die verbesserte Versorgung und Aufnahme von Nährstoffen.Die bakterielle Besiedelung des Darmes beginnt bei der Geburt. Die normale Darmflora eines Menschen umfasst ungefähr 10-mal mehr Bakterien als die Anzahl der Zellen des menschlichen Körpers.Zwischen den Bakterienarten besteht ein Gleichgewicht, welches im Normalfall so ausbalanciert ist, dass nur wenige „schlechte“ Bakterien vorhanden sind und viele „Gute“. Wird die anzahl der „guten“ Bakterien z.B. durch Antibiotika oder Umweltgifte und schlechte Ernährung zu stark reduziert, kann sich dieses Gleichgewicht zu Gunsten der „Schlechten“ verschieben. Neben diesen zur Darmflora gehörenden Bakterien kann es vorkommen, dass sich fremde und schädliche Keime einnisten und zu Beschwerden, die sich nicht nur, wie Durchfallerkrankungen auf den Verdauungsapparat beschränken, sondern auch auf den ganzen Körper auswirken.Ein Ungleichgewicht in der Darmflora kann einen Einfluss auf das Körpergewicht haben. So beeinflusst die Zusammensetzung der Bakterienstämme die Verdauung von Fetten und somit die Energieaufnahme aus der Nahrung.
| Diagnostik nach TCM |
Dem Arzt der chinesischen Medizin zeigen sich die meisten physischen und psychischen Leiden bereits durch die Beobachtung von Zunge, Gang, Stimme, Augen und Geruch des Patienten. Die Zungendiagnostik spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Beschaffenheit der Zunge gibt Aufschluss über den Gesamtzustand des Patienten. Belag, Oberfläche, Größe und Form, Spannkraft, Beweglichkeit und die Blutgefäße der Zunge verraten chronische, akute und entstehende Beschwerden und Krankheiten. Ein diagnostisches Gespräch zwischen dem Arzt und dem Patienten liefert weitere Informationen über scheinbar unerhebliche Symptome, Beschwerden, Lebensgewohnheiten, Ernährung, Medikamente, Sport, Familie, Beschäftigung und andere den Menschen als Ganzes beeinflussende Faktoren.
| Fußreflexzonenmassage |
Die Fußreflexzonenmassage gründet sich, wie die Akupunktur, auf uralten orientalischen Heilverfahren und wurde von dem amerikanischen Arzt Dr. Fitzgerald und der Physiotherapeutin Eunice Ingham zu Beginn des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt. In Deutschland wurde die Fußreflexzonenmassage von der bekannten Therapeutin Hanne Marquardt zu der heute bekannten erfolgreich angewandten Behandlungsmethode weiterentwickelt. Die Fußreflexzonenmassage basiert auf der Annahme, dass jedes Organ und jeder Körperteil seine reflektorische Entsprechung in einer bestimmten Zone am Fuß findet. Die Massage dieser Zonen kann Blockaden lösen und so die entsprechenden Körperbereiche positiv beeinflussen. Sie hat eine stärkende Wirkung auf den Kreislauf, fördert die Durchblutung und unterstützt die Funktion der Drüsen und Organe. Sie beseitigt Spannungen, baut Stress ab und weckt ein intensiveres Empfinden für den eigenen Körper.
| Ganzheitliche Medizin |
Unter ganzheitlicher Medizin, oder auch Arzt für Naturheilverfahren, versteht man eine Medizin, die den Patienten nicht nur in isolierten Organ- oder Geistesfunktionen, sondern im Kontext seines körperlichen, geistigen und seelischen Befindens sowie seiner psychosozialen Umwelt begreift. Krankheit ist dieser Betrachtungsweise zufolge nicht ausschließlich ein pathophysiologischer Defekt, sondern unter Umständen ein für den Lebensweg des Patienten notwendiges Geschehen mit Symbol- und Signalcharakter. Die ganzheitliche Medizin begreift also ihre Aufgabe darin, nicht nur organische oder psychische Störungen zu behandeln, sondern die Ursachen für diese Symbolbotschaften zu ergründen und das Verständnis für diese Zusammenhänge zu fördern. Sie bedient sich sowohl naturheilkundlicher Verfahren (im weiteren Sinne) wie auch der konventionellen Therapie.
| Homöopathie |
Die Homöopathie geht davon aus, dass Stoffe in kleinen Mengen umgekehrt wirken, wie in großen Mengen. Dies folgt dem Grundsatz der Naturheilkunde, dass schwache Reize die Selbstheilkräfte des Organismus aktivieren, während starke Reize sie hemmen oder gar unterdrücken. Daher werden die Arzneimittel der Homöopathie stark verdünnt, teilweise so weit, dass keine Wirkstoff-Moleküle mehr nachweisbar sind.
| Homöosiniatrie |
Die Homöosinatrie kombiniert Akupunktur und Homöopathie. Dabei werden homöopathische Mittel in Akupunkturpunkte injiziert, um ihre Wirkung zu entfalten.
| Insulin |
Insulin ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse, welches besonders nach kohlenhydrathaltigem Essen ins Blut ausgeschüttet wird. Es sorgt dafür, dass Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette in die Zellen transportiert werden. Ohne Insulin hungern die Körperzellen, selbst wenn genug gegessen wird. Das Problem ist, dass auch durch langjährigen zu hohen Insulinspiegel die Rezeptoren in den Körperzellen abstumpfen und resistent gegen Insulin werden. Das heißt, dass zu viel Essen auch irgendwann zu einer Unterernährung der Zellen führt. Dies ist eine Vorstufe von Diabetes Typ 2.
| Juckreiz |
Juckreiz kann äußere und innere Ursachen haben. Äußere Faktoren sind z.B. Kontaktallergien, Ekzeme und verschiedene andere Reizungen der Haut. Innere Faktoren sind z.B. Lebensmittelallergien und Lebererkrankungen, wobei sich Giftstoffe in der Haut ansammeln sowie andere innere Erkrankungen.
| Lichttherapie |
Die Lichttherapie macht sich die Wirkung von Licht auf den Organismus zu nutze. Licht mit dem Spektrum des Tageslichtes führt nachweislich zu einer erhöhten Ausschüttung von „Wohlfühlhormonen“ im Körper und bessert so Stimmung und Wohlbefinden. Ebenso können Schmerzen dadurch gelindert werden und Müdigkeit und Energiemangel behandelt werden.
| Moxibustion |
Die Moxibustion regt ebenso wie die Akupunktur den Energiefluss in den Meridianen des Körpers an. Dabei werden jedoch nicht nur Akupunkturnadeln verwendet, sondern die Wärme, die beim Verbrennen von getrocknetem Beifußkraut über oder auf der Haut entsteht. Oft wird das Kraut auch auf einer Akupunkturnadel entzündet oder die Haut mittels einer Moxazigarre erwärmt.
| Naturheilkunde |
Naturheilverfahren sind medizinische Heilmethoden, die der Vorbeugung, Heilung oder Linderung von Krankheiten dienen. Sie sprechen die selbstregulativen Kräfte des Organismus an und sind zum größten Teil „natürlichen Ursprungs“. Traditionelle Naturheilverfahren sind seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden bestehende eigenständige Therapieverfahren, die gut erforscht sind (wie zum Beispiel die Akupunktur) oder durch erfahrungsheilkundliches Wissen belegt. Bedeutende Vertreter der Traditionellen Naturheilverfahren sind die traditionelle chinesische Medizin, Ayurveda und die traditionelle europäische Medizin. Klassische Naturheilverfahren, die in die konventionelle Medizin integriert sind, sind zum Beispiel Bewegungs- und Ernährungstherapie, Phytotherapie und Ordnungstherapie.
| Neuraltherapie |
Die Neuraltherapie arbeitet mit der Injektion von lokalen Betäubungsmitteln zu therapeutischen Zwecken. Sie besteht darin, dass Procain-Injektionen Krankheiten an der Stelle des Körpers zum Verschwinden bringen können, die weit von der Injektionsstelle entfernt liegen. Das Procain gelangt über die Nervenbahnen an den Krankheitsherd. So wird ein Heilreflex z.B. in einem inneren Organ wie dem Magen ausgelöst. So können auch Migräne, Kopf- und Rückenschmerzen, Unterleibsbeschwerden, Neuralgie, Krampfanfälle, Ischias und Rheuma behandelt werden.
| Ohrakupunktur |
In der TCM wird der Körper auf Ohrakupunkturpunkte wie auf eine Landkarte abgebildet. Eine Besonderheit bei der Ohrakupunktur ist die Möglichkeit, Dauernadeln zu verwenden. Diese können bis zu mehreren Wochen in den Akupunkturpunkten fixiert werden. Besondere Verwendung findet diese bei Suchtbehandlungen, Entwöhnungen, Abnehmen und Schmerzbehandlungen.
| Ordnungstherapie |
Ordnungstherapie und Lebensstilberatung sind eine wichtige Säule der Naturheilverfahren. Sie bieten Anleitung zum Ordnen des Lebens und Umfeldes, wodurch der Geist, und damit auch der Körper in Ordnung gebracht werden kann. Selbst in der Schulmedizin ist bekannt, dass Unordnung, Stress und Sorgen das Immunsystem schwächen und so Erkrankungen begünstigen. Die Ordnungstherapie soll helfen, störende Faktoren im Leben eliminieren oder den Patienten schulen, damit besser zurecht zu kommen.
| Orthomolekulare Medizin |
Orthomolekulare Medizin kann man auch als die Wissenschaft von den Vitaminen und Nährstoffen bezeichnen. Sie befasst sich mit dem bestmöglichen Ausgleich von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren, Fettsäuren und Enzymen im menschlichen Körper. Durch eine gute Ausbalancierung soll der menschliche Körper sich selbst regulieren können und so ein gesundes Gleichgewicht behalten oder wiederherstellen. Therapien sind z.B. Vitaminsubstitution und Nahrungsergänzung.
| Phytologie |
Phytologie ist die westliche Kräuterkunde. Krankheiten werden mit Arzneimitteln aus Pflanzen, Pflanzenteilen oder pflanzlichen Wirkstoffen behandelt.
| Prävention |
Die Prävention ist eine in letzter zeit sehr populär gewordene Medizinform. Zurecht, denn hierbei sollen rechtzeitig Mangelerscheinungen und Befindlichkeitsstörungen entdeckt und behandelt werden, bevor diese zu ernsthaften Erkrankungen führen. Wichtige Bestandteile sind z.B. Ernährung, Bewegung, Lebensstil, aber auch Orthomolekulare Medizin.
| Rückenschmerzen |
Die Ursachen für Rückenschmerzen können überall im Körper liegen, beginnend bei den Fußsohlen und aufhörend beim Kiefergelenk oder gar auf emotionaler und psychischer Ebene. Eine Ursache kann im Bewegungsapparat selbst liegen, in Fehlhaltungen, Blockierungen, Muskelverspannungen oder Schädigungen der Wirbelsäule selbst. Da jedoch auch die inneren Organe über Nervenbahnen und Bänder mit den Muskeln und der Wirbelsäule verbunden sind, können sich auch organische Erkrankungen durch Rückenschmerzen bemerkbar machen. Aus der Sicht der TCM können diese Schmerzen zum Beispiel oberflächlich über die Körpermeridiane mittels Akupunktur und ähnlichen Verfahren behandelt werden oder aber über die inneren Organe mit z.B. Moxibustion.
| Schmerztherapie |
Neben der medikamentösen schulmedizinischen Schmerztherapie gehört in unserer Praxis dazu vor Allem auch die naturheilkundliche Schmerztherapie. Besonders die Akupunktur bietet sich auf diesem Gebiet an und wird auch von der Schulmedizin neben Medikamenten als eine der wichtigsten Behandlungsmethoden anerkannt und verwendet. Die Akupunktur zeichnet sich da gerade durch den Verzicht auf chemische Medikamente aus und ist so deutlich verträglicher für den Körper.
| Vitamine |
Vitamine sind ein wichtiger Bestandteil der vom Menschen benötigten Nährstoffe. Ein Mangel an bestimmten Vitaminen kann oft zu charakteristischen Erkrankungen führen, da der Organismus so sein gesundes Gleichgewicht nicht mehr wahren kann. So ist in Deutschland gerade ein Vitamin-B und Vitamin–D-Mangel weit verbreitet. Die Vitamine werden oft über die Nahrung aufgenommen, zum Teil aber auch durch körpereigene Prozesse gebildet. Vitamin-D wird z.B. durch Sonnenlicht im Körper gebildet. So kann eine Therapie bei Mangelerscheinungen auch in Lichttherapie bestehen. Übliche Ansätze sind sonst auch Nahrungsergänzungen, Infusionen und Ernährungsumstellungen. Die orthomolekulare Medizin beschäftigt ist die Lehre von Vitaminen und anderen Nährstoffen.




